3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung

Kontexte von Flucht, Schutz und Alltag Geflüchteter

For information in English please click here.

Vom 17. bis 19. September 2020 findet die 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung statt. Aufgrund der aktuellen Pandemielage wird die Konferenz anstelle vor Ort an der Universität zu Köln in einem digitalen Format zum geplanten Termin vom 17.-19.09.2020 stattfinden, die Teilnahmegebühr entfällt.

Die Konferenz dient der Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen. Sie versteht sich als Plattform für Diskussion und Vernetzung der Forscher*innen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung.

Wir freuen uns, als Keynotespeakerinnen Prof.’in Dr. Elena Fiddian-Qasmiyeh, University College London, UK und Prof.’in Dr. Naika Foroutan, HU Berlin, Deutschland zu begrüßen.

Ausrichter*in und Partner*in ist der Lehrstuhl Erziehungshilfe und Soziale Arbeit der Universität zu Köln unter Leitung von Prof.’in Dr. Nadia Kutscher gemeinsam mit dem Vorstand des Netzwerks Fluchtforschung sowie einem interdisziplinären Konferenzteam aus dem Netzwerk Fluchtforschung. Die Konferenz wird ermöglicht durch eine Kooperation mit dem BMBF-geförderten Verbundprojekt “Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer”.

Das Organisationsteam bereitet zur Zeit die technische Umsetzung der Konferenz im digitalen Format vor. Alle Beitragenden werden im Juli detaillierte Informationen und Anleitungen zum weiteren Vorgehen erhalten. Es werden dann auch Schulungen für Moderator*innen und Co-Hosts der Sessions angeboten, um Hilfestellung und Unterstützung bei der Umsetzung der Sessions in ein digitales Format zu leisten.

Hier kommen Sie zur Konferenzanmeldung über ConfTool.

Hier kommen Sie zum vorläufigen Programm.

Für die digitale Konferenz werden keine Teilnahmegebühren erhoben.

Während des Konferenzzeitraums werden verschiedene künstlerische Formate präsentiert. Mit dabei sind:

  • Dima Al Munajed (Zentrum für Entwicklungsforschung, University of Bonn)
    mit der Fotoausstellung “Refuge City”
  • Manuel Domes und Jean Claire Dy (University of the Philippines Visayas) mit dem Film “A House in Pieces” (Hier geht’s zum Trailer)
  • Philine Janus und Felicitas Maltry (Europa-Universität Viadrina) mit dem Audiobeitrag “Verwobene Grenzen. Zur Unterbringung von Geflüchteten auf dem Gelände der ehemaligen “Karl-Bonhoeffer-Klinik””
  • RUHRORTER mit dem Hörspiel “Archiv lokaler Migrationsgeschichten”

Hier finden Sie ab Anfang September eine Präsentation von Postern im PDF-Format, die verschiedene Forschungsprojekte vorstellen.

Die Konferenz bietet den Teilnehmer*innen unterschiedliche Formate zur Information, zum Austausch und zur Diskussion an.

Der Call for Submissions richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die zu Flucht und Geflüchteten forschen sowie an Künstler*innen, die sich mit diesen Themen befassen. Die Einreichungsfrist für alle Beiträge endet am 10. Februar 2020.

Sie finden den vollständigen Call hier.

Bitte nutzen Sie für die Einreichung von Beiträgen die entsprechende Einreichungsvorlage.

Köln ist mit etwas mehr als 1 Million Einwohnern die viertgrößte deutsche Stadt. Ihr Name ist eine französische Adaption des Römischen: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Sie liegt am Rhein und beheimatet mittelalterliche und moderne Kultur. Köln war aufgrund der Lage historisch ein bedeutendes Handelszentrum und die Stadt ist nach wie vor ein Zentrum des Austauschs, ob durch Medien, Messen oder ausgelassenen Karneval. Nachdem Sie Köln erkundet haben, können Sie auch die ideale Lage der Stadt nutzen, um Belgien, die Niederlande oder Frankreich innerhalb weniger Stunden mit dem Zug zu sehr erschwinglichen Preisen zu besuchen.

Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom, ein gotisches Meisterwerk, dessen Planung und Bau über sechs Jahrhunderte dauerte (1248 – 1880). Er beherbergt den sog. Dreikönigsschrein und ein mehr als 11.000 farbige Quadrate umfassendes, rund 100 Quadratmeter großes, 72-farbiges Glasfenster des Künstlers Gerhard Richter. Der Kölner Dom zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Römisch-Germanische Museum in Köln besitzt die weltweit größte Sammlung römischen Glases. Überall in der Stadt sind römische Überreste zu finden – beispielsweise in Form von zwölf großen römischen Kirchen oder der Fundamente einer ehemaligen Residenz eines römischen Gouverneurs (Praetorium).

Eine unrömische Vergangenheit findet sich im NS-Dokumentationszentrum, einem Museum in Köln, das während der Zeit des Nationalsozialismus (1933) aus dem Sitz der örtlichen Gestapo (Sicherheitspolizei) hervorgegangen ist -1945). 72 Prozent der Stadt wurden während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ein Teil der Altstadt wurde sorgfältig restauriert.

Für diejenigen, die sich für Geschichte und Kunst interessieren, lohnt sich ein Besuch in einem der 40 Museen. Das Wallraf-Richartz-Museum beherbergt unter anderem Werke aus dem Mittelalter, das Museum Ludwig verfügt über die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA, das Museum für Angewandte Kunst stellt Objekte in unmittelbarer Nähe zur geschaffenen Kunst zusammen und den Rautenstrauch-Joest-Museum und das Museum Schnütgenbeherbergen große ethnologische Sammlungen. Kolumba – ein Erzbistumsmuseum des Architekten Peter Zumthor und das Museum für Ostasiatische Kunst Köln hinterlassen ebenfalls einen bleibenden Eindruck.

Ein kreativer Hotspot

Obwohl die Stadt von Geschichte durchdrungen ist, pulsiert sie mit den Entwicklungen von Design, Musik, Kunst, Mode, Festivals und Essen (#CulinaryCologne; #urbanCGN). Die Kölner Philharmonie, ein auf einem Amphitheater basierender unterirdischer Konzertsaal, sorgt für gute Aussichten und beste Akustik. Musik ist auch in der LANXESS-Arena zu hören, in der eine Vielzahl von großen Konzerten mit bis zu 20.000 Plätzen stattfinden, sowie in der Kölner Oper, in Pubs oder an Orten, an denen elektronische Musik gespielt wird (z.B. c/o pop-Festival).

Die Koelnmesse in Köln ist eine internationale Fachmesse mit rund 80 Messen und über 2.000 Konferenzen pro Jahr. Sie gilt als der größte Messeveranstalter des Landes. Im Frühling findet das preisgekrönte internationale Literaturfestival lit.COLOGNE mit bis zu 175 Veranstaltungen statt.

Nicht zuletzt ist Köln ein attraktiver Studienort: An der Universität zu Köln studieren rund 50.000 Menschen. Die Technische Hochschule Köln gilt als die größte Fachhochschule Deutschlands. Die Deutsche Sporthochschule zu Köln ist Europas größte Sportuniversität und die einzige in Deutschland

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge über submissions@fluchtforschung.net ein.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an flufoko-koeln@uni-koeln.de.

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