Arbeitskreise

im Netzwerk Fluchtforschung sind Zusammenschlüsse von Mitgliedern, die zu einem bestimmten Thema der Flüchtlingsforschung kooperieren.


AK Afrika

Etwa ein Drittel der Personen weltweit auf der Flucht befindet sich in Afrika. Im Arbeitskreis ‚Afrika‘ setzen sich Forscher_innen zusammen, die sich für Flüchtlingssituationen interessieren, in denen Afrikaner_innen involviert sind (als Flüchtlinge, aber auch als Gastgeber_innen, Helfer_innen, Expert_innen, Verwalter_innen, Schützer_innen, Täter_innen, usw.). Dabei wird der Blick einerseits auf das Phänomen der Flucht und des Flüchtlingsschutzes selbst, andererseits auf die breiteren gesellschaftlichen Transformationen, die sie begleiten, gerichtet. Wir interessieren uns damit sowohl für die klassischen Fragen der Flüchtlingsforschung (Fluchtursachen, Fluchtziele, Strategien von Flüchtlingen, Schutzmechanismen, usw.) als auch für die soziokulturellen Interaktionen, die davon geprägt werden. Viele Gesellschaften des Kontinents werden von Flucht geprägt.
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AK Aktive Flüchtlingsaufnahme

Resettlement und andere Formen der aktiven Flüchtlingsaufnahme stehen aktuell weit oben auf der nationalen, europäischen und internationalen Agenda. Motive, Formen und Wirkungen dieser Politiken sind bislang jedoch nur unzureichend erforscht. Ziel des Arbeitskreises ist es, einen Rahmen für Austausch und Diskussion sowie für gemeinsame Publikationen und Projekte zu schaffen. Der Arbeitskreis richtet sich sowohl an ForscherInnen als auch an PraktikerInnen.
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AK Flucht, Agency und Vulnerabilität

Der Arbeitskreis „Flucht, Agency und Vulnerabilität“ nähert sich den Lebenswelten geflüchteter Menschen aus einer relationalen Perspektive, welche die soziale Herstellung von Handlungsfähigkeit geflüchteter Menschen als auch die Erzeugung vulnerabler Subjekte in ihren Wechselwirkungen und Überlappungen erfasst und reflexiv diskutiert. Die Mitglieder eint das Interesse an der Diskussion theoretischer, empirischer, methodologischer und praxisorientierter-partizipativer Zugänge.
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AK Demokratie und Flucht
Flüchtlinge im Spiegel politischer Theorien

Der AK macht es sich zur Aufgabe, Beiträge aus der Politischen Theorie zu identifizieren, die Ansatzpunkte für eine Übertragung der unter anderem demokratie- und repräsentationstheoretischen Argumentationen auf die Flüchtlingsthematik liefern. Auf diese Weise werden neue Perspektiven für die Flüchtlingsforschung eröffnet und es werden Fragen nach angemessenen Integrations- und Repräsentationsmechanismen, nach unserer Verantwortung gegenüber Fremden, sowie nach transkulturellen Kommunikationsverfahren gestellt.
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AK Flüchtlingsrecht

Das Flüchtlingsrecht ist ein äußerst dynamisches Rechtsgebiet, das von nationalen, europäischen und internationalen Einflüssen geprägt wird. Gemessen an seiner rechtspolitischen Bedeutung führt es aber in der deutschen Forschungslandschaft bisher noch ein Schattendasein. Der Arbeitskreis Flüchtlingsrecht dient der Vernetzung und dem Austausch von WissenschaftlerInnen, die sich in ihrer Forschung dem Flüchtlingsrecht widmen. Zudem bietet der Arbeitskreis ein Forum für die Diskussion aktueller rechtspolitischer Fragen des Flüchtlingsschutzes aus wissenschaftlicher Perspektive. In unterschiedlichen Formaten, worunter sowohl gemeinsame Beitragsreihen, Stellungnahmen und Veranstaltungen als auch die Vorstellung und Diskussion von Promotionsprojekten fallen können, soll der rechtliche Diskurs gestärkt und eine Anlaufstelle für Fragen und Anliegen mit rechtlichem Schwerpunkt geschaffen werden.
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AK Flucht und Gender

Flucht, Asyl und Zwangsmigration sowie Flüchtlingsschutz sind vergeschlechtlichte Prozesse: Neben geschlechtsspezifischen Fluchtgründen sind Frauen und Männer spezifischen Gefahren auf der Flucht und in Flüchtlingssituationen ausgesetzt. Der Arbeitskreis „Flucht und Gender“ befasst sich mit den verschiedenen Aspekten von Gender im Rahmen von Flucht, Asyl und Zwangsmigration. Gender wird dabei als eine soziale Kategorie verstanden, die mit gesellschaftlichen Zuschreibungen, Erwartungen und Normen im Zusammenhang steht.
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AK Junge Geflüchtete

Der Arbeitskreis “Junge Geflüchtete” dient der Vernetzung und dem Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich in ihrer Forschung mit Fragen der Fluchterfahrungen und -bewältigung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie der institutionellen und politischen Bearbeitung von Fluchtmigration und ihren Folgen mit Blick auf diese Zielgruppe befassen. Er versteht sich als Forum für die Diskussion sowohl aktueller jugend- und sozialpolitischer Entwicklungen als auch grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen.
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 AK Lokale Flüchtlingspolitik

Im AK „Lokale Flüchtlingspolitik“ soll die Expertise im Hinblick auf die unterschiedlichen Potenziale von Großstädten, kleineren Städten und Landgemeinden gebündelt werden. Dabei sollen die Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppen und Lebensphasen (Senioren, Erwachsene, Eltern, Jugendliche, Kinder) unterschieden werden, da die Integrationspotenziale der Raumtypen je nach Lebensphasen variieren können. Neben dieser allgemeinen Perspektive können zudem unterschiedliche kommunale Strategien, Maßnahmen und andere Besonderheiten (architektonische, städtebauliche, räumliche, infrastrukturelle, regionale etc.) berücksichtigt werden.
Ziel ist es, eine realistische Einschätzung der Rahmenbedingungen von Gemeinden und Städte für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zu ermöglichen. Entsprechend ließen sich hieraus auch zielgerichtete Zusatzangebote ableiten und ggf. erforderliche Modifikationen auf unterschiedlichen Ebenen formulieren.
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AK Flucht und Medien

Medien sind Mittler von Wissen und Wirklichkeit. Das Gros der Informationen und der gesellschaftlichen, das heißt öffentlichen Aushandlungsprozesse über den Themenkomplex Flucht wird medial transportiert, distribuiert und interpretiert. Der Arbeitskreis soll sich mit sämtlichen Schnittmengen der Forschungsfelder Flucht und Medien befassen – von Analysen medialer Diskurse und Repräsentationen, über die technisch-ästhetischen Möglichkeiten medialer Darstellung bis hin zur Betrachtung der Mediennutzung.

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 AK Psychische Gesundheit und Flucht

Der AK Psychische Gesundheit und Flucht setzt sich zum Ziel, die in Deutschland ansässige Forschung zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen durch neue, multi- und interdisziplinäre Perspektiven weiterzuentwickeln. Der bisherige Schwerpunkt der Forschung zu den psychischen Folgen von Flucht findet in Deutschland bisher vorwiegend innerhalb der Grenzen einzelner Disziplinen statt, insbesondere der Klinischen Psychologie und Psychiatrie. Die hier dominieren Diagnosen, insbesondere die Posttraumatische Belastungsstörung, sind für ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen von Flucht auf die psychische Gesundheit jedoch zu eng. Im Arbeitskreis möchten wir weiterreichende Konzepte und fachübergreifende Aspekte in die Erarbeitung und Gestaltung innovativer Forschungsideen und –projekte mit einfließen lassen.


AK Transfer

Das Ziel des AK Transfer im Rahmen des Netzwerk Fluchtforschung ist die Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis. Der Arbeitskreis fördert den Austausch über Transferansätze, -methoden, -inhalte, -ergebnisse und –theorieentwicklung durch Workshops, Konferenzen, Veröffentlichungen etc. Mitglieder des Arbeitskreises können alle interessierten Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen werden. Als Auftakt findet am 5. April 2019 ein Workshop ‚Transfer in der Fluchtforschung – Erfahrungen und Reflexion‘ statt. Nähere Infos folgen.

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Infos

Netzwerk Mitglieder, die einem AK beitreten möchten, wenden sich bitte an die KoordinatorInnen des jeweiligen AKs.
Um einen neuen Arbeitskreis einzurichten, kontaktieren Sie bitte den Vorstand des Netzwerks (info@fluechtlingsforschung.net).

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