3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung

Kontexte von Flucht, Schutz und Alltag Geflüchteter

For information in English please click here.

Vom 17. bis 19. September 2020 findet die 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung statt. Aufgrund der aktuellen Pandemielage wird die Konferenz anstelle vor Ort an der Universität zu Köln in einem digitalen Format zum geplanten Termin vom 17.-19.09.2020 stattfinden, die Teilnahmegebühr entfällt.

Die Konferenz dient der Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen. Sie versteht sich als Plattform für Diskussion und Vernetzung der Forscher*innen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung.

Wir freuen uns, als Keynotespeakerinnen Christina Clark-Kazak, University of Ottawa, Canada und Naika Foroutan, HU Berlin, Deutschland zu begrüßen.

Ausrichter*in und Partner*in ist der Lehrstuhl Erziehungshilfe und Soziale Arbeit der Universität zu Köln unter Leitung von Prof.’in Dr. Nadia Kutscher gemeinsam mit dem Vorstand des Netzwerks Fluchtforschung sowie einem interdisziplinären Konferenzteam aus dem Netzwerk Fluchtforschung. Die Konferenz wird ermöglicht durch eine Kooperation mit dem BMBF-geförderten Verbundprojekt “Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer”.

In diesem Jahr wird die Konferenz als digitales Format durchgeführt. Dafür werden neben ConfTool das Videokonferenztool Zoom sowie eine Konferenz-App genutzt.

Die Teilnahme am Eröffnungspanel, an den Keynotes und allen Sessions erfolgt über Zoom, so dass auf diesem Weg an den Vorträgen und Panels, Roundtable-Sessions und Workshops per Videokonferenz teilgenommen und über den Chat mit den Referent*innen kommuniziert oder sich mit anderen Teilnehmer*innen austauscht werden kann.

Darüber hinaus gibt es eine Konferenz-App, zu der zeitnah vor der Konferenz die Zugangsdaten an die Teilnehmer*innen weitergegeben werden sowie aktuelle Informationen zum Programm und Zugang zu den künstlerischen Beiträgen und Postern erhalten wird.
Damit gibt es auch die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmer*innen zu vernetzen, zu interagieren und über Push-Nachrichten aktuell informiert zu sein.

Weitere Informationen und eine detaillierte Anleitung zur Teilnahme folgen zeitnah zur Veranstaltung.

Um Hilfestellung und Unterstützung bei der Umsetzung der Sessions in ein digitales Format zu leisten, werden ab Mitte August Schulungen für Moderator*innen und Referent*innen angeboten. Dazu finden Sie weitere Informationen weiter unten.

Als registrierte*r Teilnehmer*in in ConfTool haben Sie verschiedene Optionen und Möglichkeiten, Zugang zur digitalen Konferenz zu bekommen. Eine Kurzbeschreibung finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Konferenzprogramm.

Eine Übersicht über Änderungen zum Konferenzprogramm vom 18.08.2020 finden Sie hier.

Hier kommen Sie zu ConfTool.

Während des Konferenzzeitraums werden verschiedene künstlerische Formate präsentiert. Mit dabei sind:

  • Dima Al Munajed (Zentrum für Entwicklungsforschung, University of Bonn)
    mit der Fotoausstellung “Refuge City”
  • Manuel Domes und Jean Claire Dy (University of the Philippines Visayas) mit dem Film “A House in Pieces” (Hier geht’s zum Trailer)
  • Philine Janus und Felicitas Maltry (Europa-Universität Viadrina) mit dem Hörstück “Weiter Raum – Vom Ankommen und Bleiben”
  • RUHRORTER mit dem Hörspiel “Archiv lokaler Migrationsgeschichten”

Zugang zu allen künstlerischen Beiträgen erhalten Sie über die Konferenz-App.

P1 “On the Impact of Urban Shrinkage on the Daily Lives of Refugees in the U.S., France and Germany”  Norma Schemschat (Ecole Normale Superieure Paris, FR)

P2 “Ankommensprozesse von nach Österreich geflüchteten Menschen -Subjektpositionierungen im Kontext aktueller Migrationsbewegungen”Katharina Auer-Voigtländer (Fachhochschule St. Pölten, AT)

P3 “Mental Wellbeing of Syrian, Iraqi and Afghan Refugees in Austria: Evidence on the Prevalence of Anxiety Disorder and Depression” Judith Kohlenberger, Isabella Buber-Ennser, Bernhard Rengs (Wirtschaftsuniversität Wien, AT)

P4 “Displacement in Africa – The Politics and Stakeholders of Migration Governance” Franzisca Zanker (Universität Freiburg, DE)

P5 “Selbstermächtigung und Bewältigung in der Migration. Eine Rekonstruktion individueller und sozialer Empowermentprozesse von Menschen mit Fluchterfahrungen in sozialen Netzwerken” Annett Kupfer, Sonja Müller (Technische Universität Dresden, DE)

P6 “Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer (FFVT)” Ann-Christin Komes (Bonn International Center for Conversion, DE)

P7 “Erfolgsfaktoren in Integrationsnetzwerken im Handlungsfeld Flüchtlingsintegration/Success Factors for Collaboration in Integration Networks for Migrants and Refugees” Birgit Apfelbaum, Stefan Apitz, Robin Radom (Hochschule Harz, DE)

P8 “Und dann fühlen sich die Männer als Loser hier in Deutschland!“ – Biografische Erfahrungen und Aushandlungen von Maskulinität syrischer Männer mit Fluchterfahrung” Mira E. Hazzaa (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, AT)

P9 “Mapping von Praktiken der Grenzziehung in Zeiten globaler Fluchtbewegungen” Laura Adam (Universität Hamburg, DE)

P10 “(Nicht) im Gepäck? Über mitgebrachte, zurückgelassene und neu erworbene Dinge des Hausrats im Kontext von Flucht und Vertreibung” Veronika Reidinger, Katharina Auer-Voigtländer (Fachhochschule St. Pölten, AT)

P11 “Flucht, Essen, Arbeitsmarkt: Ergebnisse eines interdisziplinären Lehrforschungsprojekts der Universität zu Köln (Ethnologie, Islamwissenschaft)” Sabine Damir-Geilsdorf, Michaela Pelican, Karim Zafar (Universität zu Köln, DE)

P11.1 “Vom Gast zum Gastgeber” Lisa Engemann

P11.2 “Jobsuche, Netzwerken und Zukunftsplanung” Chris Hinte

P11.3 “Geflüchtete und urbane Gärten: Chancen und Grenzen” Sarah van Beek

P11.4 “Essgewohnheiten und –verhalten Geflüchteter chinesischer Abstammung” Rebecca Li

P11.5 “Changing eating habits among refugees from the Middle East” Elene Shubladze

P12 “Soziale Teilhabe junger geflüchteter Menschen – was können Angebote der Kinder und Jugendhilfe leisten?” Marieke Rudel, Bernd Christmann (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, DE

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge über submissions@fluchtforschung.net ein.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an flufoko-koeln@uni-koeln.de.

Anfragen bzgl. der Schulungen für Moderator*innen und Referent*innen sowie alle Fragen rund um die technischen Dinge der digitalen Konferenz richten Sie bitte an: event@ffvt.net

Die Konferenz bietet den Teilnehmer*innen unterschiedliche Formate zur Information, zum Austausch und zur Diskussion an.

Der Call for Submissions richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die zu Flucht und Geflüchteten forschen sowie an Künstler*innen, die sich mit diesen Themen befassen. Die Einreichungsfrist für alle Beiträge endet am 10. Februar 2020.

Sie finden den vollständigen Call hier.

Bitte nutzen Sie für die Einreichung von Beiträgen die entsprechende Einreichungsvorlage.

Anmeldeschluß: 31. August 2020

Für die digitale Konferenz werden keine Teilnahmegebühren erhoben.

Köln ist mit etwas mehr als 1 Million Einwohnern die viertgrößte deutsche Stadt. Ihr Name ist eine französische Adaption des Römischen: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Sie liegt am Rhein und beheimatet mittelalterliche und moderne Kultur. Köln war aufgrund der Lage historisch ein bedeutendes Handelszentrum und die Stadt ist nach wie vor ein Zentrum des Austauschs, ob durch Medien, Messen oder ausgelassenen Karneval. Nachdem Sie Köln erkundet haben, können Sie auch die ideale Lage der Stadt nutzen, um Belgien, die Niederlande oder Frankreich innerhalb weniger Stunden mit dem Zug zu sehr erschwinglichen Preisen zu besuchen.

Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom, ein gotisches Meisterwerk, dessen Planung und Bau über sechs Jahrhunderte dauerte (1248 – 1880). Er beherbergt den sog. Dreikönigsschrein und ein mehr als 11.000 farbige Quadrate umfassendes, rund 100 Quadratmeter großes, 72-farbiges Glasfenster des Künstlers Gerhard Richter. Der Kölner Dom zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Römisch-Germanische Museum in Köln besitzt die weltweit größte Sammlung römischen Glases. Überall in der Stadt sind römische Überreste zu finden – beispielsweise in Form von zwölf großen römischen Kirchen oder der Fundamente einer ehemaligen Residenz eines römischen Gouverneurs (Praetorium).

Eine unrömische Vergangenheit findet sich im NS-Dokumentationszentrum, einem Museum in Köln, das während der Zeit des Nationalsozialismus (1933) aus dem Sitz der örtlichen Gestapo (Sicherheitspolizei) hervorgegangen ist -1945). 72 Prozent der Stadt wurden während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ein Teil der Altstadt wurde sorgfältig restauriert.

Für diejenigen, die sich für Geschichte und Kunst interessieren, lohnt sich ein Besuch in einem der 40 Museen. Das Wallraf-Richartz-Museum beherbergt unter anderem Werke aus dem Mittelalter, das Museum Ludwig verfügt über die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA, das Museum für Angewandte Kunst stellt Objekte in unmittelbarer Nähe zur geschaffenen Kunst zusammen und den Rautenstrauch-Joest-Museum und das Museum Schnütgenbeherbergen große ethnologische Sammlungen. Kolumba – ein Erzbistumsmuseum des Architekten Peter Zumthor und das Museum für Ostasiatische Kunst Köln hinterlassen ebenfalls einen bleibenden Eindruck.

Ein kreativer Hotspot

Obwohl die Stadt von Geschichte durchdrungen ist, pulsiert sie mit den Entwicklungen von Design, Musik, Kunst, Mode, Festivals und Essen (#CulinaryCologne; #urbanCGN). Die Kölner Philharmonie, ein auf einem Amphitheater basierender unterirdischer Konzertsaal, sorgt für gute Aussichten und beste Akustik. Musik ist auch in der LANXESS-Arena zu hören, in der eine Vielzahl von großen Konzerten mit bis zu 20.000 Plätzen stattfinden, sowie in der Kölner Oper, in Pubs oder an Orten, an denen elektronische Musik gespielt wird (z.B. c/o pop-Festival).

Die Koelnmesse in Köln ist eine internationale Fachmesse mit rund 80 Messen und über 2.000 Konferenzen pro Jahr. Sie gilt als der größte Messeveranstalter des Landes. Im Frühling findet das preisgekrönte internationale Literaturfestival lit.COLOGNE mit bis zu 175 Veranstaltungen statt.

Nicht zuletzt ist Köln ein attraktiver Studienort: An der Universität zu Köln studieren rund 50.000 Menschen. Die Technische Hochschule Köln gilt als die größte Fachhochschule Deutschlands. Die Deutsche Sporthochschule zu Köln ist Europas größte Sportuniversität und die einzige in Deutschland

In Kooperation mit:

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Universität zu Köln