
Moschda Ebrahimi ist Doktorandin der Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität zu Köln. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Flucht und Migration – vor allem aber mit der Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe tatsächlich gelebt wird. Im Mittelpunkt stehen afghanische Frauen in Deutschland und ihre alltäglichen Erfahrungen zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Sie arbeitet ethnografisch, führt biografische Gespräche, beobachtet, hört zu. Dabei verbindet sie wissenschaftliche Analyse mit langjähriger beruflicher Erfahrung in der migrationsbezogenen Praxis. Forschung ist für sie kein abstraktes Projekt, sondern eine Auseinandersetzung mit realen Lebensbedingungen. Besonders interessieren sie die oft unsichtbaren Formen von Partizipation – dort, wo Inklusion versprochen wird, aber Exklusion fortbesteht.
Forschungsschwerpunkte:
- Flucht und Migration
- Partizipation
- Gender
- Diaspora
- Zugehörigkeit / Belonging
- Ethnografische Forschung