Keul, Hildegund, Prof. Dr.

Seit 2010 setzt sie in der Vulnerabilitätsforschung einen Schwerpunkt in Migrationsdiskursen. In ihrem DFG-Forschungsprojekt (2025 bis 2028) „Vulnerabilität, Liminalität, Ritual – ein gesellschafts- und religionsrelevantes Machtgefüge“ erforscht sie die multiplen Machtwirkungen von Ritualen wie der Einbürgerung, aber auch Gebetspraktiken in terroristischer Religionspolitik. Der Grundgedanke besagt, dass Rituale den Umgang mit Vulnerabilität in bestimmte Bahnen lenken. Sie können Vulnerabilität steigern oder minimieren; die Vulneranz anheizen oder eindämmen. Sie bergen Gefahren, können mit ihrer transformativen Kraft aber auch Chancen eröffnen.

Migration – Trauma – Ritual. Ein neues Feld der Vulnerabilitätsforschung. In: Trauma – Kultur –
Gesellschaft 3/2025, 39–50 (https://doi.org/10.30820/2752-2121-2025-3-39)

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Vulnerabilität
  • Rituale
  • Vulneranz
  • Resilienz
  • Religionsdiskurse
  • Christliche Perspektiven