Der Weltflüchtlingstag steht im Jahr 2026 in Europa ganz im Zeichen des neuen „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS). Die Zahl der Asylanträge geht in Deutschland und der EU insgesamt zurück. Innenminister Dobrindt erklärte dazu: „Die Migrationswende wirkt! Wir setzen unseren Weg von Kontrolle, Kurs und klarer Kante konsequent fort.“ Tatsächlich ist wissenschaftlich keine Wende in der Migration festzustellen, sondern eine Wende im Umgang mit dem Flüchtlingsschutz. Zudem nimmt erzwungene Migration weltweit weiter zu. Eine Studie in den Migrationstransitländern Jordanien, der Türkei, Kolumbien und Mexiko zeigt, dass fast alle der befragten 1.200 Migrierenden Erfahrungen lebensgefährdender Bedrohungen und organisierter Gewalt im Herkunfts- oder später im Transitland gemacht haben. Statt sich dieser Wirklichkeit zu verschließen und die Möglichkeiten des Flüchtlingsschutzes in Europa massiv einzuschränken, sollten wir die Solidarität mit forcierter Migration und speziell die Möglichkeiten ihrer Regularisierung stärken.
Seit dem Jahr 2001 wird jeweils am 20. Juni als dem Weltflüchtlingstag auf das Schicksal der Menschen aufmerksam gemacht, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) legte die Generalversammlung der Vereinten Nationen damit ein gemeinsames Datum fest. Bis dahin gab es ähnliche Gedenktage in vielen Ländern und Regionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. So wird beispielsweise in Lateinamerika am 12. Oktober der Würde und kulturellen Vielfalt der indigenen Völker gedacht. Es ist das angenommene Datum der „Ankunft“ von Kolumbus in der Neuen Welt, ab der für Millionen von Menschen des Subkontinents Elend und Flucht in bisher nicht gekannten Dimensionen begannen. Nicht zuletzt auf Betreiben der katholischen Kirche waren in vielen Ländern bereits seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts Gedenktage für das durch Vertreibung und Verfolgung verursachte Leid eingeführt worden. Der 20. Juni war bereits 1975 durch die Organisation für Afrikanische Einheit als Afrika-Flüchtlingstag etabliert worden. Die Vereinten Nationen einigten sich auf dieses Datum, weil Afrika historisch besonders stark von Fluchtmigration betroffen ist.
Die EU-Flüchtlingspolitik: Schotten zu und weg ist das „Problem“?
Die derzeitige Politik der EU erweckt den Eindruck, das Flüchtlingsthema sei für Europa nun weitgehend gelöst. Nach der EU-Kommission stimmte auch das Europaparlament mehrheitlich für die Einrichtung von Asylzentren außerhalb der EU. In diese sollen Flüchtlinge abgeschoben werden, denen wenig Chancen auf Asylanerkennung eingeräumt werden. Am 12. Juni trat nun das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft. Wie ein aktuelles Rechtsgutachten resümiert, sieht es eine „stärkere Kontrolle und Zentralisierung der Asylverfahren in den Staaten an den EU-Außengrenzen“ vor. Der deutsche Innenminister Dobrindt betonte „Die Migrationswende wirkt! Wir setzen unseren Weg von Kontrolle, Kurs und klarer Kante konsequent fort.“ Er möchte die inzwischen sinkenden Asylantragszahlen als Erfolg seiner Politik verkaufen und den Eindruck erwecken, Asyl und Flüchtlingsschutz seien nicht mehr so wichtige Themen. Allerdings gingen die Asylantragszahlen schon nach den Höhepunkten der Fluchtbewegungen aus Syrien und der Ukraine seit Ende 2024 etwas zurück. Dies heißt aber nicht, dass das Thema Flucht und Asyl nicht mehr bedeutsam sei.
Das Gegenteil ist der Fall. Wenn man bei starker Sonneneinstrahlung die Jalousien schließt, könnte man meinen, die Hitze sei verschwunden. Letztlich hat man sich aber nur in den eigenen vier Wänden eingeschlossen und die allgemeinen Wetterverhältnisse ausgeblendet. Ähnlich verhalten sich derzeit die EU-Mitgliedstaaten und auch die anderen Länder des Globalen Nordens. Fluchtmigration ist gegenwärtig in der Welt verbreiteter als je zuvor. Und gleichzeitig versucht Europa, die Schotten vor dieser Wirklichkeit einfach zu zumachen. Das gerade letzte Woche in Kraft getretene neue GEAS-System fördert noch stärker die „organisierte Nicht-Verantwortung“ der EU-Mitgliedsstaaten. Denn nun kann jedes Mitgliedsland noch stärker selbst entscheiden, ob und wie es seine Verpflichtungen in Bezug auf Flüchtlingsschutz umsetzt. Es kann etwa die Aufnahme von Asylsuchenden verweigern und stattdessen Ressourcen in Grenzsicherung investieren. Gleichzeitig werden nun viele an den EU-Grenzen Ankommende direkt in Aufnahmelager außerhalb der EU verbracht, wo sie monatelang auf ihre Verfahren, meistens ihre Rückführung warten müssen. Diese Abschottung vor der Verantwortung für Flüchtlingsschutz ist vor allem angesichts der dramatischen Weltlage beschämend. Das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) schätzt, dass weltweit mehr als 120 Millionen Menschen schutzbedürftig sind, weil sie innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben wurden oder in anderen Ländern Zuflucht suchen mussten. Die Anzahl aller Menschen, die nicht in ihrem Geburtsland leben und als international Migrierte gelten, wird von den Vereinten Nationen auf etwa 300 Millionen geschätzt. Der Anteil von Menschen, die gezwungen sind zu migrieren, an der Weltbevölkerung und an der internationalen Migration insgesamt war noch nie so hoch wie gegenwärtig.
Dabei wird die Unterscheidung zwischen „freiwilliger“ und „unfreiwilliger“ Migration immer schwieriger. Die Begriffe „Flüchtlinge“ und „Vertriebene“ sowie die damit verbundenen Regelwerke des internationalen Flüchtlingsschutzes wurden nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt und waren zunächst sehr eng auf die europäische Nachkriegsordnung fokussiert. Die Schutznormen der Genfer Flüchtlingskonvention sollten unbedingt beibehalten und verteidigt werden. Gleichzeitig reichen sie im 21. Jahrhundert für die immer komplexere Wirklichkeit erzwungener Migration insgesamt nicht mehr aus. Heute haben wir es nicht mehr nur mit Kriegen zwischen Staaten zu tun, wenngleich auch diese durch den Angriff Russlands auf die Ukraine und neuerdings im Mittleren Osten zugenommen haben. Wie im folgenden Abschnitt gezeigt wird, erfahren viele Migrierende – selbst wenn sie ihre Heimat ursprünglich teilweise „freiwillig“ verlassen haben – organisierte Gewalt, Verfolgung, Ausbeutung und Diskriminierung.
Angesichts der aktuellen Weltlage wird die Unterscheidung zwischen „freiwilliger“ und „unfreiwilliger“ Migration zwar immer schwieriger, sie ist jedoch in praktischer und politischer Hinsicht entscheidend für die Sicherung des internationalen Flüchtlingsschutzsystems. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht sind analytische Konzepte sinnvoll, die geeignet sind, die spezifischen Handlungskontexte von Migration zu verstehen und zu erklären. Generell ist das Leben, und darin auch besonders die Migration, durch Spannungen zwischen Zielen, Fähigkeiten und Einschränkungen des Handelns geprägt. Bei forcierter Migration geht es jedoch nicht lediglich um den „Wunsch zu migrieren“, sondern um die wahrgenommene Notwendigkeit, dies zu tun. Unter Verwendung eines soziologischen und handlungsorientierten Ansatzes kann man forcierte Migration deshalb als den Wechsel des Wohnortes und des Lebensmittelpunktes von Einzelpersonen oder Gruppen definieren, der durch ein erhebliches Maß an wahrgenommener lebensbedrohlicher Gefährdung verursacht wird. Diese Gefährdung wird in erster Linie durch Verfolgung aufgrund von Rasse, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, politischer Meinung, Nationalität oder Geschlecht oder durch Umweltkatastrophen verursacht.
Eine solche Definition überführt die Schwarz-Weiß-Unterscheidung von „freiwilliger“ und „unfreiwilliger“ Migration in die vielfältigen Grautöne, die sich aus subjektiven Wahrnehmungen und Einschätzungen ergeben. Was beispielsweise ein erhebliches Ausmaß existentieller Gefährdung ist, kann von verschiedenen Personen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden. Zudem kann es sich im Migrationsverlauf auch objektiv verändern. Diese handlungsorientierte Sichtweise betrachtet Migrierenden als Akteure, die ständig eigene Erfahrungen, soziale Netzwerke, Sozialisationen, Präferenzen, Erwartungen und Ressourcen verarbeiten und in komplexe und sich verändernde Umgebungen eingebettet sind. Forcierte Migrierende sind weder passive Opfer noch souverän und frei kalkulierende Akteure. Deshalb sollten sie auch nicht nur auf das Streben nach physischem Überleben reduziert werden. Denn dann wäre ihre generelle Unterbringung in Flüchtlingslagern eine ausreichende Lösung für alle.
Die Wirklichkeit forcierter Migration: vielfältige Gewalterfahrungen
Im Rahmen einer breit angelegten vergleichenden Studie zur forcierten Migration in Kolumbien, Mexiko, Jordanien und der Türkei wurden 1.200 Migrantinnen und Migranten aus Ecuador, Honduras und Venezuela sowie aus Afghanistan, dem Irak und Syrien zu den Bedingungen und Erfahrungen vor, während und nach ihrer Migration befragt. Darüber hinaus wurden in den vier Transitländern 65 narrative Interviews mit forcierten Migrierenden durchgeführt. Dabei wurden zunächst Interviews mit Personen durchgeführt, die beruflich oder ehrenamtlich vielfältige Kontakte zu forcierten Migrierenden hatten. Über diese Gatekeeper wurden Orte definiert, an denen viele Migrierende vorbeikamen oder sich für längere Zeit aufhielten. Je nach Transitland waren dies von zivilgesellschaftlichen, vor allem kirchlichen Einrichtungen betriebene Flüchtlingsunterkünfte, Wohnsiedlungen, Nachbarschaften und Verkehrsknotenpunkte. An diesen Orten wurden Menschen zufällig oder mittels des Schneeballverfahrens angesprochen und gefragt, ob sie an der Befragung teilnehmen oder in einem längeren Gespräch ihre Migrationsgeschichte teilen möchten. Die gesammelten Daten sind nicht repräsentativ. Eine dafür nötige Zufallsauswahl oder gar eine Panelstudie ist grundsätzlich nicht möglich, da es sich um größtenteils um Menschen handelt, die nicht formell registriert und hochgradig mobil sind. Die vier Transitländer wurden ausgewählt, da sie global von großer Bedeutung für die Aufnahme von Flüchtlingen und für komplexe Transitmigrationen sind.
Die Ergebnisse der Befragung und der biografischen Interviews zeigen, dass das Verlassen der Heimat und der Beginn des Migrationsprozesses im Lebensverlauf der meisten Migrantinnen und Migranten kein langfristig geplantes und gut vorbereitetes Projekt war. Es handelte sich fast immer um eine kurzfristige Entscheidung, die auf der Wahrnehmung beruhte, schnell und zwingend auf organisierte Gewalt von Gangs, bewaffneten Gruppierungen oder Staaten reagieren zu müssen. Dies führte zu einem biografischen Bruch bzw. Wendepunkt und veränderte ihr gesamtes Alltagsleben drastisch. Bei den in der Türkei und in Jordanien befragten Personen aus Afghanistan, dem Irak und Syrien überwogen Kontexte von Krieg, offenen bewaffneten Konflikten und gewalttätigen Bedrohungen, die entweder von staatlichen Stellen oder von Gruppen wie den Taliban oder dem Islamischen Staat ausgingen. Die Befragten aus El Salvador, Honduras und Guatemala in Kolumbien und Mexiko berichteten von Situationen organisierter Gewalt, die hauptsächlich von Banden wie den Maras ausgeübt und von den staatlichen Behörden toleriert wurde. Selbst jene Migrantinnen und Migranten, die angaben, ihre Heimat im Wesentlichen aus Gründen der Arbeitssuche und ‚für ein besseres Leben‘ verlassen zu haben, berichteten von massiven Gewalterfahrungen während oder nach ihrer Migration.
Ein Vergleich der biografischen Erzählungen zeigt, dass der spezifische Kontext von Gewalt zwar variiert, aber stets von Bedeutung ist. Auch die Umfragedaten unterstreichen die Allgegenwart (organisierter) Gewalt vor und während des Migrationsverlaufs. Für die Befragten aus Afghanistan war Gewalt ein über Jahrzehnte hinweg erfahrener und nahezu selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Sie wurde von rivalisierenden bewaffneten Gruppen und staatlichen Behörden ausgeübt, fand sich aber auch als Norm in inner- oder zwischenfamiliären Konflikten wieder. Im Gegensatz dazu wurde Gewalt in Syrien seit den 2010er Jahren im Wesentlichen als außergewöhnliche, neue Erfahrung erlebt. In Lateinamerika bezog sich Gewalt hauptsächlich auf informelle kriminelle Banden und korrupte oder abwesende staatliche Behörden. Ähnlich wie in Afghanistan und im Irak erscheint (organisierte) Gewalt in diesen Kontexten in den Interviews als ein kaum infrage gestellter Teil des Alltags. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass je länger ein generalisierter Zustand der Gewalt erlebt wird, desto eher wird er als fast ‚natürlicher‘ Teil des Lebens normalisiert.
Dabei war Gewalt – insbesondere organisierte Gewalt – nicht nur ein wichtiger Teil der Lebensumstände zum Zeitpunkt der Ausreise aus der Heimatregion, sondern begleitete die Menschen auch während ihrer Migration und sogar noch an ihrem aktuellen Aufenthaltsort. Selbst in den Fällen, in denen Gewalt nicht als ausschlaggebender Grund für die Migration angegeben wurde, gaben alle Befragten Erfahrungen mit Raub, Betrug, Festnahme durch die Polizei, Erpressung durch kriminelle Banden, sexueller Belästigung oder anderen Formen von Gewalt an. Diese Arten von (organisierter) Gewalt variierten dabei je nach Aufenthaltsorten und Transitländern sowie den individuellen Fluchtbedingungen. Während die meisten der Befragten in Jordanien, Kolumbien und der Türkei regulär in bestimmten Wohnvierteln, wenngleich auch sehr prekär, in eigenen Wohnungen lebten, waren viele der Befragten in Mexiko entweder auf der Durchreise zur Grenze mit den USA oder lebten in Flüchtlingsunterkünften, die meistens von kirchlichen Einrichtungen betrieben wurden. Hinsichtlich der persönlichen Lebensumstände und Erfahrungen gab es große Unterschiede je nach Alter, Geschlecht und der Migration allein oder mit anderen Familienmitgliedern. Besonders schwierig war der Migrationsverlauf für allein reisende Frauen mit kleinen Kindern.
Am Weltflüchtlingstag: Schutz und Solidarität für forcierte Migration verbessern
Die Wirklichkeit der erzwungenen Migration lässt sich nicht dadurch leugnen, dass man sie ignoriert. Flucht und Vertreibung, Gewalt und existentielle Unsicherheit sind die Erfahrungen und Lebensrealitäten von über hundert Millionen Menschen weltweit. All diese Menschen versuchen beständig mit sehr viel Kraft, mehr Stabilität und Berechenbarkeit in ihr Leben zu bringen. Gleichwohl sind sie auf den Schutz und die Solidarität der Menschen und Staaten angewiesen, insbesondere derjenigen des Globalen Nordens. Dies gilt nicht zuletzt, weil die heutigen Konfliktherde fast überall auf der Welt auch ein Ergebnis von kolonialer und imperialer Politik sind. Die gegenwärtige Übergangsperiode von einer bi- bzw. unipolar gedachten zu einer multipolaren Weltordnung produziert in vielen Regionen neue Konfliktherde und damit auch neue forcierte Migration. Anstatt sich abzuschotten und die Augen zu verschließen, sollte man sich beherzt für die Ausweitung von Hilfe und Solidarität mit den Menschen einsetzen, die zur Migration aus ihrer Heimat gezwungen wurden.
Gerade die EU versteht sich eigentlich als Wertegemeinschaft, die nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrungen aus zwei Weltkriegen den Flüchtlingsschutz ernst nimmt. In dieser Hinsicht haben viele Mitgliedsstaaten im Zusammenhang mit der Fluchtmigration aus Syrien und später aus der Ukraine viel geleistet. Vor dem Hintergrund des Weltflüchtlingstags ist die aktuelle Politik Deutschlands und der gesamten EU jedoch eher beschämend. Mit den gerade in Kraft getretenen Anpassungen des GEAS wird das Asylrecht weiter eingeschränkt und ein Teil der Verfahren soll in Drittstaaten ausgelagert werden. Trotz der aktuellen Herausforderungen ist und bleibt Europa eine der stabilsten und wohlhabendsten Regionen der Welt. Drei Viertel aller Flüchtlinge leben jedoch in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Durchschnittseinkommen. Es ist an der Zeit, sich der Realität massiver Fluchtmigration und den eigenen Schutz- und Solidaritätsversprechen zu stellen. Es ist Zeit, die Fensterläden zu öffnen und die Sonnenstrahlen hereinzulassen. Migration kann generell für alle eine Bereicherung sein, ebenso die Verantwortungsübernahme für erzwungene Migration. Flüchtlinge und Vertriebene waren nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich für die positive gesellschaftliche Entwicklung in vielen europäischen Ländern verantwortlich. Auch heute sollten wir das Potential der Migration erkennen und uns unserer Verantwortung für den Flüchtlingsschutz stellen.
Zitiervorschlag:
Pries, Ludger: Gedanken zum Weltflüchtlingstag 2026: Schotten dicht und Augen zu oder Schutz und Solidarität für forcierte Migration? FluchtforschungsBlog, 24. Juni 2026, https://fluchtforschung.net/gedanken-zum-weltfluechtlingstag-2026-schotten-dicht-und-augen-zu-oder-schutz-und-solidaritaet-fuer-forcierte-migration/, DOI: 10.59350/5005n-0h160.